Herzlich Willkommen auf unseren Seiten!

    Hier stellen wir Informationen und Themenschwerpunkte unserer Arbeit ein. Die Fassetten des Arbeitsalltages der Schulsekretariate und SchulhausmeisterInnen sind vielfältig. Jede/r ist herzlich willkommen, in diesem Arbeitskreis mit zu disskutieren und mit zu machen.

    Aktuelle Themen:

    • Entgeltordnung
    • Personalbemessung
    • Qualifizierung
    • TVöD-NRW
    • Rechtliche Themen: 1 zu 1-Betreuung; 39h bzw. 46,5-Std.-Woche und Zuschläge

    weiterer interessante Link:

    Entgeltordnung SchulhausmeisterInnen NRW ab dem 1.01.2017

    Die Tarifverhandlungen über die Eingruppierung von Schulhausmeisterinnen und Schulhausmeistern haben zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband ( KAV NW ) am 25.11.2016 in Wuppertal stattgefunden.
    Die Arbeitgeber verlangten die Entgeltgruppe 4 für die Schulhausmeister*innen, die Schulen von 1.500 qm – 4.250 qm betreuen.
    Unsere Forderung nach der Entgeltgruppe 8 für die Betreuung der großen Schulen wurde von den Arbeitgebern konsequent abgelehnt.
    Nach langen Beratungen und mehrfachen Unterbrechungen der Verhandlungen kam die hinterlegte Einigung zustande.

    Es sind ab dem 01.01.2017 eingruppiert: Schulhausmeister*innen mit einer errechneten Reinigungsfläche

    a) bis 1.500 qm in Entgeltgruppe 3
    b) von mehr als 1.500 qm bis 4.250 qm in Entgeltgruppe 5
    c) von mehr als 4.250 qm bis 7.500 qm in Entgeltgruppe 6
    d) von mehr als 7.500 qm in Entgeltgruppe 7
    Schulhausmeister*innen mit einer Reinigungsfläche von mehr als 10.250 qm erhalten eine Entgeltgruppenzulage in Höhe von 3,5 Prozent ihres jeweiligen Tabellenentgeltes, höchstens jedoch nach der Stufe 6.

    Die ver.di Tarifkommission öffentlicher Dienst NRW hat dem Verhandlungsergebnis zu der Eingruppierung der Schulhausmeister*innen am 09.12.2016 zugestimmt. Für die Überleitung gelten die Regelungen der abgeschlossenen Entgeltordnung. Das bedeutet, dass nur die Kolleg*innen neu eingruppiert werden, die in der Zeit von dem 01.01.2017 bis zu dem 31.12.2017 (Ausschlussfrist) bei ihrem Arbeitgeber einen Antrag stellen. Wer keinen Antrag stellt, bleibt in seiner bisherigen Entgeltgruppe und entsprechender Stufe inklusive seiner Zulagen. Der Tarifvertrag für Schulhausmeister*innen in Nordrhein-Westfalen bleibt in seiner Form erhalten, lediglich die Entgeltordnung wurde neu abgeschlossen.

    Nun Klarheit bei Überstundenzuschlägen

    Das Arbeitsgericht Minden hat in einer von ver.di angestrebten arbeitsgerichtlichen Entscheidung einen Vergleich angeregt, der dem ver.di-Mitglied dem Grunde nach Recht gibt.

    Hintergrund: der Arbeitgeber hatte die Zeitguthaben für Überstunden (hier gibt es ein Arbeitszeitkonto) nach dem TVöD-NRW  umgerechnet – in gekürzter Form analog der 46,75-Stundenwoche. Hiergegen hatte ver.di versucht eine  außergerichtliche Klärung herbeizuführen. Die Dienststelle blieb bei ihrer Auffassung.

    Der Vergleich beinhaltet nun, dass die Zeitgutschriften selbstverständlich nach § 8 TVöD erfolgen. Klarstellend ist weiterhin formuliert worden, dass bei diesem Schulhausmeister entgegen dem TVöD-NRW hierfür die Wochenarbeitszeit von 39 Stunden zu Grunde gelegt wird. Diese Verwaltung wird nun alle Schulhausmeister, welche eine 39-Stundenwoche haben (das sind fast alle) nach diesem Vergleich verfahren.

    Wir hätten zwar lieber eine arbeitsgerichtliche  Entscheidung, dennoch akzeptieren wir die Entscheidung unseres Mitgliedes. Mit diesem Vergleich ist deutlich geworden, dass die Praktiken der Dienststelle nun endlich einer tarifkonformen Lösung zugeführt worden sind und der Kollege mit ver.di gut beraten war/ ist.

    Juni 2015

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